Herzlich Willkommen!

Das IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“, kurz re:work, gehört zu den Käte Hamburger Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung und ist somit Teil der BMBF-Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften".

 

Übergreifendes Ziel der Forschungen und Diskussionen bei re:work ist es, dem Beziehungs- und Wechselverhältnis von Arbeit und Lebenslauf, von Arbeitsbildern und Lebenslaufbildern, von Arbeitsordnung und Lebenslaufordnung komparativ und verflechtungsgeschichtlich nachzugehen, um eine Typologie zu erarbeiten, Haupttrends zu bestimmen und die gegenwärtige Situation gleichsam historisch einzukreisen.

 



Jedes Jahr lädt re:work 10 bis 15 Wissenschaftler* unterschiedlicher Disziplinen und Herkunft ein, um ihnen ein Forum zum Austausch über zentrale Fragen des Kollegthemas zu verschaffen und überdies den Austausch zwischen etablierten und jüngeren Forschern und Forscherinnen zu fördern. 
re:work organisiert Workshops, internationale Konferenzen und Sommerschulen; die Fellows stellen ihre Forschungen zudem an verschiedenen Berliner Institutionen zur Diskussion.

 

Kommende Veranstaltungen

Workshop

The Making of Middle Classes: Social Mobility and Boundary Work in a Global Perspective

Veranstalter: Carola Lentz, Jan Budniok and Andrea Noll

6. - 8. November 2014, re:work

Ausschreibung: Assistant Professor für History and Sociocultural Study of Global Health

Das Department of History and Sociology of Science der University of Pennsylvania vergibt eine Stelle als Assistant Professor. Bewerbungen von Afrikanisten sind ausdrücklich erschwünscht. Nähere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbungsfrist finden Sie auf der folgenden Seite:
https://hss.sas.upenn.edu/story/tenure-track-position-global-health

Gratulation

re:work-Fellow Carola Lentz (2012/13) ist zum Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt worden.

Neuerscheinung/Studie: Violent Intermediaries. African Soldiers, Conquest, and Everyday Colonialism in German East Africa

Michelle R. Moyds neu erschienene Studie „Violent Intermediaries. African Soldiers, Conquest, and Everyday Colonialism in German East Africa“ untersucht die Rolle der Askari bei der Errichtung und Aufrechterhaltung deutscher Kolonialherrschaft in Ostafrika. Die Kontextualisierung der Akteure in weitreichende historische Prozesse im 19. Jahrhundert in Afrika erlaubt Moyd die einfühlsame Darstellung der Askari einerseits als aufstrebende lokale Elite in großer Nähe zur deutschen Kolonialmacht und andererseits als Opfer kolonialer Gewalt.  Nähere Informationen sind erhältlich bei Ohio University Press.

Neuerscheinung: Geschichte des Kapitalismus

In seinem 2013 im C.H. Beck-Verlag erschienenen Buch Geschichte des Kapitalismus beschäftigt sich Jürgen Kocka mit den Theorien, Dynamiken und Entwicklungen des Kapitalismus von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei verfolgt er den Kapitalismus nicht nur in seinen globalgeschichtlichen sondern auch in seinen regionenspezifischen Ausprägungen. In die Darstellung werden die durch den Kapitalismus bedingten Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelten integriert.

Neuerscheinung: August-Bebel-Biografie

Jürgen Schmidt veröffentlichte im Rotpunktverlag Zürich eine in der Öffentlichkeit viel beachtete Biografie über August Bebel, dem „Kaiser der Arbeiter“. Unter anderem geht das Buch der Frage nach, was politische Arbeit bedeutet. Weitere Informationen und Besprechungen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Direktor Andreas Eckert stellt das Kolleg vor

In einem kurzen Video stellt re:works Direktor Andreas Eckert das Kolleg vor und erörtert das Forschungsvorhaben näher.

 

Zeitungsartikel

In einem Zeitungsartikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überlegt Andreas Eckert, was unter dem Begriff Arbeit zu verstehen ist.

 

Das Kolleg in der „Humboldt-Box“

Mit einer Ausstellung zum Thema „Arbeit global denken“ beteiligt sich das Kolleg an der am 29. Juni 2011 in Berlin-Mitte eröffneten „Humboldt-Box“. Die „Humboldt-Box“ gibt Ein- und Ausblicke in bzw. auf den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und dem darin geplanten Humboldt-Forum, das europäische und außereuropäische Kulturen zusammenbringt.

 

Anmerkung

Im Folgenden wird aus Platzgründen darauf verzichtet, sowohl die weibliche als auch die männliche Form der jeweils angesprochenen Personengruppe zu benutzen. Wenn z.B. von Wissenschaftlern gesprochen wird, sind immer auch Wissenschaftlerinnen gemeint. Der umgekehrte Fall gilt nicht.