6 Years of re:work

Konferenz

4.-6. Juni 2015

Humboldt-Universität zu Berlin

IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive

Ort: Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Geschwister-Scholl-Str. 1/3, 10117 Berlin

Programm

Anmeldung: felicitas.hentschke(at)asa.hu-berlin.de

Keynote Lecture

Social Transformation and the Differentiation of Labour

Stephen Castles

1. Juni 2015, 18:30 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive
Georgenstraße 23, 6. Stock, 10117 Berlin

Einladung
Anmeldung: felicitas.hentschke(at)asa.hu-berlin.de

Workshop

Home-Making as Work: Photographic and Ethnographic Portraits of Houses and Homes in Global and Historical Perspective
Felicitas Hentschke & James Williams

27.-28. Mai 2015

Humboldt-Universität zu Berlin
IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive
Georgenstraße 23, 6. Stock, 10117 Berlin

Workshop

New Directions in Labour and Migration: Historical Legacies, Present Predicaments and Future Trends
Mahua Sarkar

1.-2. Juni 2015

Humboldt-Universität zu Berlin
IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive
Georgenstraße 23, 6. Stock, 10117 Berlin

Programm

Ideenwettbewerb Transregionale Forschung

Das Forum Transregionale Studien und die Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) laden in diesem Jahr erstmals Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einem Ideenwettbewerb ein. Im Rahmen von internationalen Workshops und Sommer-/ Winterakademien können innovative Forschungsfragen und Projektideen unter transregionaler Perspektive ausgetestet und weiterentwickelt werden. Es werden offene und flexible Veranstaltungsformate, starke wissenschaftliche Netzwerke sowie konzeptionelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung geboten.
Bewerbungsschluss: 01. Juli 2015

Gratulation

re:work-Fellow Carola Lentz (2012/13) hat den renommierten Melville J. Herskovits Award 2014 für ihre Monographie Land, Mobility, and Belonging in the West African Savanna (Indiana University Press) erhalten. Der Herskovits Award wird jedes Jahr von der African Studies Association für die beste englischsprachige Publikation im Bereich Afrikanistik verliehen.

Neuerscheinung: The History of Labour Intermediation: Institutions and Finding Employment in Nineteenth and Early Twentieth Century

Sigrid Wadauer ist Mitherausgeberin des bei Berghahn Books veröffentlichten Sammelbandes The History of Labour Intermediation. Institutions and Finding Employment in Nineteenth and Early Twentieth Centuries. Die Fallstudien des Bandes untersuchen Arbeitssuche und Stellenvermittlung in ausgewählten europäischen Staaten, Australien und Indien im 19. und 20. Jahrhundert. Sie bilden unterschiedliche historiographische Ansätze ab, die von Institutionengeschichten über Praxisanalysen bis hin zu biografiegeschichtlichen Ansätzen reichen.

Neuerscheinung: Work and Culture in a Globalized World. From Africa to Latin America

In ihrem gerade erschienenen Buch Work and Culture in a Globalized World. From Africa to Latin America (Karthala Verlag) versammeln die Herausgeber Andreas Eckert, Babacar Fall und Ineke Phaf-Rheinberger Beiträge, die zusammengenommen eine vergleichende Geschichte unterschiedlicher Formen und Kulturen von Arbeit erzählen. Die Autoren thematisieren ebenfalls mit Beispielen aus Afrika und Lateinamerika Fragen nach Organisationen, Geschichtsschreibung, Kreativität und Widerstand, den Einfluss lokaler Kulturen, sowie den Erwartungen der Jugend.

Inhaltsverzeichnis

Neuerscheinung: One Hundred Years of Servitude - Political Economy of Tea Plantations in Colonial Assam

In seinem neu erschienenen Buch One Hundred Years of Servitude – Political Economy of Tea Plantations in Colonial Assam (Tulika Books) untersucht Rana P. Behal, Fellow im Jahr 2009/10, die Geschichte der Teeplantagen im indischen Assam unter der Britischen Kolonialherrschaft. In sechs Kapiteln wird die hundertjährige Geschichte von den frühen Entwicklungen der Teeindustrie in den 1840er Jahren bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts untersucht. Um einen wachsenden globalen Markt beliefern zu können waren mehr als zwei Millionen Menschen zu Zwangsarbeit verpflichtet.

Neuerscheinung: Port Cities and Global Legacies. Urban Identity, Waterfront Work, and Radicalism

Alice Mah, Fellow im Jahr 2009/10, entwickelt in ihrem Buch Port Cities and Global Legacies. Urban Identity, Waterfront Work, and Radicalism (Palgrave Macmillan) das Konzept der „global legacies” weiter, das sowohl auf den positiv verstandenen Begriff des „Erbes“ als auch die negativ konnotierte „Hinterlassenschaft“ abhebt, und dessen Spannungsfeld das analytische Zentrum der Studie bildet. Die bis in die Gegenwart wirkmächtigen Formen, Prozesse und Vorstellungen des „Globalen“ beeinflussen urbane Identitäten und Politik. Insbesondere Hafenstädte mit ihren globalen Dynamiken wie Migration und internationalen Handelsnetzwerken sowie ihrer langen Geschichte prekärer Arbeitsverhältnisse weisen eine Vielzahl an „global legacies“ auf.

Neuerscheinung/Studie: Violent Intermediaries. African Soldiers, Conquest, and Everyday Colonialism in German East Africa

Michelle R. Moyds neu erschienene Studie Violent Intermediaries. African Soldiers, Conquest, and Everyday Colonialism in German East Africa (Ohio University Press) untersucht die Rolle der Askari bei der Errichtung und Aufrechterhaltung deutscher Kolonialherrschaft in Ostafrika. Die Kontextualisierung der Akteure in weitreichende historische Prozesse im 19. Jahrhundert in Afrika erlaubt Moyd die einfühlsame Darstellung der Askari einerseits als aufstrebende lokale Elite in großer Nähe zur deutschen Kolonialmacht und andererseits als Opfer kolonialer Gewalt.

Das Kolleg in der Humboldt-Box

Mit einer Ausstellung zum Thema „Arbeit global denken“ beteiligt sich das Kolleg an der am 29. Juni 2011 in Berlin-Mitte eröffneten Humboldt-Box. Die Humboldt-Box gibt Ein- und Ausblicke in bzw. auf den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und dem darin geplanten Humboldt-Forum, das europäische und außereuropäische Kulturen zusammenbringt.

 

Anmerkung

Im Folgenden wird aus Platzgründen darauf verzichtet, sowohl die weibliche als auch die männliche Form der jeweils angesprochenen Personengruppe zu benutzen. Wenn z.B. von Wissenschaftlern gesprochen wird, sind immer auch Wissenschaftlerinnen gemeint. Der umgekehrte Fall gilt nicht.