Herzlich Willkommen!

Das IGK „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“, kurz re:work, gehört zu den Käte Hamburger Kollegs für geisteswissenschaftliche Forschung und ist somit Teil der BMBF-Initiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften".

 

Übergreifendes Ziel der Forschungen und Diskussionen bei re:work ist es, dem Beziehungs- und Wechselverhältnis von Arbeit und Lebenslauf, von Arbeitsbildern und Lebenslaufbildern, von Arbeitsordnung und Lebenslaufordnung komparativ und verflechtungsgeschichtlich nachzugehen, um eine Typologie zu erarbeiten, Haupttrends zu bestimmen und die gegenwärtige Situation gleichsam historisch einzukreisen.

 



Jedes Jahr lädt re:work 10 bis 15 Wissenschaftler* unterschiedlicher Disziplinen und Herkunft ein, um ihnen ein Forum zum Austausch über zentrale Fragen des Kollegthemas zu verschaffen und überdies den Austausch zwischen etablierten und jüngeren Forschern und Forscherinnen zu fördern. 
re:work organisiert Workshops, internationale Konferenzen und Sommerschulen; die Fellows stellen ihre Forschungen zudem an verschiedenen Berliner Institutionen zur Diskussion.

 

Ausschreibung: Fremdsprachenassistent/in

Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät − Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

- E 9 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet bis 30.06.2015, Verlängerung ggf. möglich)

Aufgabengebiet: Allgemeine Verwaltungsaufgaben für das Internationale Kolleg für geisteswiss. Forschung „Ar­beit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“, insb. Betreuung der Fellows, Mitarbeit bei der Erstellung von Informationsmaterialien, verwaltungstechnische Unterstützung von Publikationsprojekten, Terminüberwachung und -koordinierung sowie Kommunikationsaufgaben vorwiegend in englischer und französischer Sprache
Anforderungen: Abgeschlossene Ausbildung in einer für das Aufgabengebiet förderlichen Fachrichtung bzw. gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen; Kenntnisse von Universitätsstrukturen; sichere Beherrschung der deutschen Sprache sowie sehr gute Kenntnisse der englischen und französischen Sprache in Wort und Schrift; gute EDV-Kenntnisse (insb. Word, Excel, PowerPoint, Social Media); Interesse und Bereitschaft zur Arbeit in einem interkulturell geprägten Umfeld; Organisationsgeschick und Kommunikationsfähigkeit

Bewerbungen sind innerhalb von 2 Wochen unter Angabe der Kennziffer DR/079/14 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Per­spek­ti­ve, Frau Dr. Hentschke (Sitz: Georgenstraße 23), Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder per E-Mail an felicitas.hentschk(at)asa.hu-berlin.de zu richten.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Kommende Veranstaltungen

Gastvortrag

The Condition of the Working Class, 1700-2014, and Why It Changed

von Professor Deirdre McCloskey

16 Uhr, 16. Oktober 2014

 re:work

Mehr information über die Veranstaltung

 

Reception

Opening of the Fellow Year 2014/15

21 October, 6 pm at re:work

Workshop

The Making of Middle Classes: Social Mobility and Boundary Work in a Global Perspective

Convenors: Carola Lentz, Jan Budniok and Andrea Noll

6 - 8 November 2014, at re:work

Ausschreibung: Assistant Professor für History and Sociocultural Study of Global Health

Das Department of History and Sociology of Science der University of Pennsylvania vergibt eine Stelle als Assistant Professor. Bewerbungen von Afrikanisten sind ausdrücklich erschwünscht. Nähere Informationen zur Ausschreibung und Bewerbungsfrist finden Sie auf der folgenden Seite:
https://hss.sas.upenn.edu/story/tenure-track-position-global-health

Neuerscheinung: Geschichte des Kapitalismus

In seinem 2013 im C.H. Beck-Verlag erschienenen BuchGeschichte des Kapitalismus beschäftigt sich Jürgen Kocka mit den Theorien, Dynamiken und Entwicklungen des Kapitalismus von der Antike bis zur Gegenwart. Dabei verfolgt er den Kapitalismus nicht nur in seinen globalgeschichtlichen sondern auch in seinen regionenspezifischen Ausprägungen. In die Darstellung werden die durch den Kapitalismus bedingten Veränderungen der Arbeits- und Lebenswelten integriert.

Gratulation

re:work-Fellow Heike Drotbohm hat den Albert-Bürklin-Preis 2013 der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg für ihre Arbeit zu ethnologischer Migrationsforschung erhalten.

Neuerscheinung: Studie über den Kariba-Staudamm in Sambia/Simbabwe

Julia Tischlers neu erschienene Studie "Light and Power for a Multiracial Nation. The Kariba Dam Scheme in the Central African Federation" untersucht den Kariba-Staudamm als Fallbeispiel spätkolonialer Entwicklungsmaßnahmen im Zeitalter der Dekolonisation. Unter anderem blickt die Monographie auf den Bauprozess und beleuchtet verschiedene Formen von Zwangsarbeit und Arbeiterwiderstand. Nähere Informationen sind erhältlich bei Palgrave Macmillan.

Neuerscheinung: August-Bebel-Biografie

Jürgen Schmidt veröffentlichte im Rotpunktverlag Zürich eine in der Öffentlichkeit viel beachtete Biografie über August Bebel, dem „Kaiser der Arbeiter“. Unter anderem geht das Buch der Frage nach, was politische Arbeit bedeutet. Weitere Informationen und Besprechungen finden Sie auf der Verlagsseite.

 

Direktor Andreas Eckert stellt das Kolleg vor

In einem kurzen Video stellt re:works Direktor Andreas Eckert das Kolleg vor und erörtert das Forschungsvorhaben näher.

 

Zeitungsartikel

In einem Zeitungsartikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung überlegt Andreas Eckert, was unter dem Begriff Arbeit zu verstehen ist.

 

Das Kolleg in der „Humboldt-Box“

Mit einer Ausstellung zum Thema „Arbeit global denken“ beteiligt sich das Kolleg an der am 29. Juni 2011 in Berlin-Mitte eröffneten „Humboldt-Box“. Die „Humboldt-Box“ gibt Ein- und Ausblicke in bzw. auf den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und dem darin geplanten Humboldt-Forum, das europäische und außereuropäische Kulturen zusammenbringt.

 

Anmerkung

Im Folgenden wird aus Platzgründen darauf verzichtet, sowohl die weibliche als auch die männliche Form der jeweils angesprochenen Personengruppe zu benutzen. Wenn z.B. von Wissenschaftlern gesprochen wird, sind immer auch Wissenschaftlerinnen gemeint. Der umgekehrte Fall gilt nicht.